Projekte

Ensemble Libro I

Sabine Stoffer, Barockvioline & Alex McCartney, Theorbe
www.libroprimo.com
(Foto: Alex McCartney)

 

‚They revel in the violin’s power to simulate the human voice, a power that Stoffer raises to ecstatic heights. In slow movements, she leans lightly on long-held notes to make them moan and sigh or ululate with vibrato; on low, grainy notes, her violin growls; and she dashes and skitters through compressed flurries of virtuosic figures. Meanwhile, McCartney virtually shreds his accompaniments with fervent plucking and percussive strumming.‘ (The New Yorker, 13.Juni 2018)

 

Ensemble Otium

Sabine Stoffer, Barockvioline
Pierre-Augustin Lay, Barockcello
(Foto: Marco Finsterwald)

 

Der lateinische Begriff Otium im Sinne schöpferischer Musse, ein kreativer Raum, eine Zeit der Windstille, dem ruhigen Studium gewidmet – ein Gedanke, der uns inspirierte und dem Ensemble Otium den Namen gegeben hat. Die beiden Musiker Sabine Stoffer (Barockvioline) und Pierre – Augustin Lay (Barockcello) bilden den Kern des Ensembles und laden für verschiedene Programme befreundete Musiker ein, mit denen sie sich in Ruhe und Tiefe den Werken widmen.

Für Otium I mit Musik des Seicento arbeiten sie mit der Harfenistin Vera Schnider und dem Violonespieler Fred Uhlig zusammen. Otium II führt sie zusammen mit der Bratschistin Marie Legendre in die Klassik und Otium III ist eine Koproduktion mit dem Ensemble Libro Primo, in welchem die Geigerin sonst als Duo mit dem Lautenisten Alex McCartney musiziert. Alle Musiker sind Spezialisten der historischen Aufführungspraxis, sie versuchen also nicht nur den alten Begriff der Muße, sondern auch die Alte Musik authentisch wiederaufleben zu lassen.

 

Sabine Stoffer, Barockvioline & Magdalena Hasibeder, Cembalo

(Foto: Marie – Odile Vigreux)

 

The Poker Club Band

IMG_3763 James Graham, voice
Sabine Stoffer, violin
Pierre-Augustin Lay, cello
Masako Art, harp
Edin Karamazov, guitar
www.thepokerclubband.com
(Foto: Sven Schwannberger)

 

Dance macabre

Konzept und Idee: Tanja Skok, Sabine Stoffer
Choreografie und Tanz: Tanja Skok
Barockvioline: Sabine Stoffer
(Foto: Marco Finsterwald)

 

Johann Sebastian Bachs d moll Partita steht als unvergleichliches Werk in der Musikgeschichte. Brahms schreibt in einem Brief an Clara Schumann: ‚ Die Chaconne ist eines der unbegreiflichsten, wunderbarsten Stücke. Auf ein System, für ein kleines Instrument schreibt der Mann eine ganze Welt von tiefsten Gedanken und gewaltigsten Empfindungen. Wollte ich mir vorstellen, ich hätte das Stück machen, empfangen können, ich weiß sicher, die übergroße Aufregung und Erschütterung hätte mich verrückt gemacht.’

Seit dem 14.Jahrhundert findet man Darstellungen des Totentanzes als Allegorie für die Vergänglichkeit. Die slowenische Tänzerin Tanja Skok und die Barockgeigerin Sabine Stoffer binden Bachs d moll Partita in ein konzertfüllendes Programm unter dem Thema Danse macabre ein. Musik und Tanz werden zur Einheit und wiederspiegeln die Vergänglichkeit des Seins und die Verlässlichkeit des Scheins.